Kategorie-Archiv: Friends

Königsfischen

Liebe Salmonidenfischer,

dieses Wochenende fand unser jährliches Königsfischen statt. Auch diesmal hatten wir es mit besonders harten Bedingungen zu tun. 30 Grad und warmes Wasser machten die Fische eher beissfaul als gefrässig.

Wir versuchten es mit verschiedenen Köder und hatten letztlich mit dem Einsatz von knoblauchhaltigem Forellenteig (Rainbow) Glück. Wir fischten ca. 1,2m über dem Grund in ca. 3,5m Tiefe.

Roberto fing zwei schöne Regenbogenforellen, darunter Eine, die knapp 50 cm lang war.

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Bei mir klappte es auch einmal und ich konnte eine Regenbogenforelle mit ca. 45 cm landen. (siehe Foto) Zwei wunderbare Forellenfilets wurden später in meinem Kühlschrank gelagert.

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Am heutigen “Tag danach” fuhr ich um 16:00 an den Weiher und versuchte es mit der gleichen Methode wie gestern. Vergeblich. Als ein Angelkollege einen Saibling auf einen Mozzi-Blinker fing ging ich auch die “Offensive” und stellte meine Taktik komplett aufs Spinnfischen um. Mit einer leichten Forellenrute und einem “Zweier-Mepps” (Spinner) gelangen mir zwei gute Fänge.

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Die Bachsaiblinge mit besonders schöner Zeichnung bissen aggressiv trotz sehr heissen Temperaturen auf die Kunstköder. Auch bei anderen Angelkollegen funktionierte die Methode hervorragend. Die Fische hatten sehr rote Kiemen, was ein wenig verwunderlich war. Bei den sonstigen Methoden (Angeln mit Forellenteig und Bienenmade über Grund mit auftreibender Pilotpose (Beschreibung unter Montagen) waren heute gar keine Bisse zu verzeichnen.

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Fischerkönig wurde leider niemand aus unserer Mitte.

Aber wir haben wieder viel gelernt:

Saiblinge sind schwer auszurechnen. Wenn man jedoch eine Methode gefunden hat, die an diesem Tag funktioniert, dann gibt es oft sehr schnell gute und zahlreiche Fänge.

Ich habe Tage erlebt, an denen man sehr gut mit “Shrimps auf Grund gelegt” fing. Ein anderes Mal konnte nur der auftreibende Wurm (mit Pilotposenmontage) Erfolge erzielen. Gestern waren es die Knoblauchteige und heute waren es die Mepps-Spinner. Mein Tip an alle:

Probiert verschiedene Methoden aus und bleibt nach dem ersten Erfolg stur dabei, wenn Ihr Saiblinge fangen wollt.

 

 

“Saisonziel” – Äsche erreicht

Liebe Salmonidenfischer,

heute konnte ich mein Saisonziel, eine Äsche zu fangen erreichen. Es war kein kapitaler Fisch, dennoch ist er in meinen Augen recht ansehnlich. Abends gegen 21:00 Uhr ging der Fisch mir auf einen kleinen Dendrobena Wurm den ich auf dem Grund plazierte an die Angel. Eine schöne Überraschung nach den Hochwasserwochen.

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Es war ein lauer Sommerabend mit deutlicher Bewölkung und sehr angenehmen Temperaturen an Neumond. Das Gewässer war noch sehr trüb und der leicht Wasserstand erhöht. Morgen werde ich mir den Fisch schmecken lassen. Da die Marmorataforelle noch nicht erreichbar war, werde ich nun die “Jagd” auf die Renken beginnen.

Viele Grüsse

Salmonidenfischer

Nachtangeln im Weiher

Gestern Abend waren wir mal wieder beim Nachtangeln in Weiher II  (siehe Salmonidenangeln im Weiher -fortlaufende Analyse) Das Wetter war sehr gut und es gab einen starken Temperaturanstieg. Die Beschaffenheit des Wassers war grünlich-trüb. Nach ca. 3 Stunden vergeblichem Angeln mit einigen Köderfischen an verschiedenen Montagen hatte ich plötzlich einen Biss. Ich setzte eine klassische Posenmontage (Knicklicht) mit Köderfisch auf Grund ein. Der Biss kam exakt an der selben Position wie auch schon letzte Woche (siehe Bericht). Dieses Mal setzte ich den Anhieb schon nach ca. 30 Sekunden, während sich der Schwimmer immer weiter entfernte.

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Ein eher ruhiger Drill liess mich einen gerade massigen Zander landen, der den Köderfisch schon komplett verschluckt hatte und leicht blutete. An diesem Abend gab es keine weiteren Bisse mehr von Aalen, Forellen, Hechten und Zandern. Ich entnahm den Fisch und werde ihn mir heute Abend schmecken lassen. Eine willkommende Abwechslung nach einigen Salmonidenfängen.

Zander, Hecht, Forelle oder was? Ein verrückter Angeltag

Heute war ich mal wieder mit meinen Freunden am Weiher um die Wärme vor dem schlechten Wetter noch einmal zu geniessen. Ich legte zwei Ruten mit kleinen Köderfischen (Rotaugen) aus, da ich davon ausgegangen bin, dass sich in Weiher Nr. 2 (siehe fortlaufende Analyse) noch die ein oder andere Forelle befinden sollte. Ich warf die Köderfischmontage aus und wartete ca. eine Stunde. Es war ca. 1 Uhr Nachmittags als ich im erwärmten aber trüben Wasser einen Biss hatte, während ich den Köder langsam einzog.

Da ich natürlich auch mit Hechten und Zandern zu rechnen hatte, benutzte ich ein Stahlvorfach. Der Köder zog mit der Pose in die Seemitte auf ca. 5m Tiefe und verharrte dort. Nach einigen Minuten bewegte er sich wieder leicht in unsere Richtung. Ich verkürzte die Schnur und setzte den Anhieb. Der Fisch hing. Es war etwas Grösseres, da sich die Rute massiv bog. Leider hatte ich beim Drillen einen sehr ungünstigen Winkel und der Fisch zog sofort ins nahegelegene Ufergebüsch. Ich hatte keine Chance den Fisch von dort zu befreien.

Was tun? Ich entschied mich ein paar Minuten zu warten, ob der Fisch sich noch einmal ins Freiwasser zurückbewegen würde. Nichts passierte. Da es ein wunderschöner Tag war, bat ich einen älteren Herren, der in der Badehose auf dem Boden lag, ob er nicht den Fisch befreien könnte, indem er in den Weiher schwimmt und die Montage freilegt. Er tat es tatsächlich. Da niemand genau wusste, was sich am Haken befand waren wir alle sehr gespannt. Der Fisch löste sich leicht vom Gestrüpp. Leider ließ der Herr die Schnur zu früh los und der Fisch suchte erneut das Gebüsch auf.

Nun musste ich ran. Ohne Badehose und Handtuch in den Weiher? Mein Kollege besorgte mir aus seinem Auto eine Decke und schliesslich entschied ich mich reinzugehen. Ich schwamm zum Schwimmer und ergriff die Schnur.

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Was ist wohl dran am Haken, fragte ich mich? Nach einigem hin und her löste sich  die Montage und der Fisch war frei. Von aussen riefen zwei Angler, es sei eine Forelle. Es kam mir sehr komisch vor, da der Drill im Vorfeld wenig mit einer Forelle zu tun hatte. Nun rief ein weiterer Kollege, er sehe einen Hecht. Der Hecht verfolgte die Forelle. Langsam wurde es schon ein wenig skuril. Ich hatte die Schnur in der Hand und schwamm ins freie Wasser. Auf einmal war der Widerstand fasst verschwunden. Das konnte doch nicht der Fisch von vorher sein. Ich war sehr verunsichert.  Schlussendlich landeten wir den Fisch, eine Regenbogenforelle sicher. Sie war sehr schön gezeichnet. Die Maulpartien sowie die Zeichnung des Fisches liessen darauf schliessen, dass der Fisch schon länger in dem Gewässer aktiv war.

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Bei der Inspektion des Köderfisches fielen zwei starke Bissspuren auf. Das Vorfach war sehr angegriffen. Wahrscheinlich hatte ich anfangs einen Zander am Haken. Was dann genau passierte ist sehr schwer nachzuvollziehen.

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Ein verrückter Angeltag ging heute zu Ende. Spannend war es auf jeden Fall.

Alles Mozzi!

Pfingstsonntag – 9 Uhr – Sonnenschein und 22 Grad.

Ein wenig spät um noch besonders gute Chancen zu haben ein paar Salmoniden zu fangen. Am herrlichen Weiher legte ich eine Angel mit auftreibendem Schwimmteig auf Grund sowie eine Posenangel mit Bienenmaden aus.

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Nachdem einige Zeit vergangen war und ich noch keinen Biss hatte, lief ich ein wenig am Ufer auf und ab. Ich endeckte einen kleinen Hecht und versuchte ein paar Bilder von ihm zu machen. Ich näherte mich langsam an den Hecht an und versuchte ihn auf keinen Fall  zu verängstigen. Zentimeter um Zentimeter pirschte ich mich heran. Der kleine Hecht beobachtete mich dabei. Und ich ihn. Wir kamen uns so nah, dass wir uns genau in die Augen sahen. Ein paar Fotos konnte ich nun machen. Ein schönes Naturerlebnis.

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Nachdem ich nun vergeblich mit dem Schwimmteig gefischt hatte holte ich meine “Geheimwaffe” heraus um doch noch erfolgreich zu sein. Der “Mozzi” musste herhalten und es dauerte nur ein paar Minuten, bis ich den ersten Biss verhauen hatte. Ein weiterer Biss erfolgte. Ich konnte auch diesen nicht vollenden. Die Forelle sprang erneut vom Haken.

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