Kategorie-Archiv: Saiblinge

Saibling auf Grund mit Mais

IMG_1733Heute gab es für mich eine weitere Erkenntnis:

Saiblinge kann man auf Grund sogar mit Mais fangen. Als wir um ca. 7:00 Uhr ausrückten, wollten wir eigentlich auf Schleien und Karpfen fischen. Wir bestückten die Haken mit Mais und warfen die Ruten aus.

Kurz danach biss ein Saibling. Der See war ca. 3 ha. gross und wurde vor drei Wochen mit einigen Fischen besetzt. Anscheinend sind Saiblinge also bei einer solchen Konstellation auf Grund erreichbar. Die Maiskörner wurden nicht verschmäht.

Seesaibling – Arctic Charr (Salvelinus alpinus)

Der Seesaibling hat ein durch die Eiszeiten geprägtes, weitverstreutes Verbreitungsgebiet. Er lebt sowohl in isolierten Binnenseen als auch in küstennahen Meeresgewässern im nördlichen Eismeer.

In Europa reicht sein Verbreitungsgebiet von den sauerstoffreichen Seen der Alpen und Pyrenäen bis nach Finnland, Südschweden, Norwegen, dem Ladoga- und Onegasee sowie zu den Zuflüssen des Weißen Meeres, Irland, Schottland und Island. Außerdem lebt er in Südgrönland sowie in Nordamerika in einigen Seen in Québec, Maine und New Hampshire. Er ist die einzige Fischart im Hazensee auf der Ellesmere-Insel, seinem nördlichsten Verbreitungsgebiet. In den Alpen bevölkert er Seen bis in eine Höhe von 2600 Metern.

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Bachsaibling auf Bienenmade

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Heute hat es wieder geklappt. Am frühen Nachmittag fischte ich mit einer klassischen Posenmontage. Ein wunderschöner Bachsaibling biss auf meine Bienenmaden.

Die Temperaturen kühlten sich gegenüber dem gestrigen Tage um mindestens 13 Grad ab. Der Himmel war andauernd bewölkt und es wehte ein leichter Wind aus nördlicher Richtung. Das Wasser war angetrübt und ermöglichte somit kaum Einsicht in das Gewässer. Wie in den letzten Tagen und heute war starker Insektenschlupf zu erkennen. Dunkle Fliegen kreisten wie wild auf der Wasseroberfläche. Deswegen gehe ich davon aus, daß sich der schlanke Saibling im Oberflächenbereich des Gewässers (5 m Tiefe) aufhielt.  Weiterlesen

Salmonidenstandplätze in stehenden Gewässern

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Nach dem Besatz von Salmoniden in stehenden Gewässern konnte ich immer wieder feststellen, dass sich die Fische im Frühjahr in die Schilfzonen des Gewässers zurückzogen.

D.h. es ist nicht einfach davon auszugehen, dass sich die Fische in die Tiefe zurückziehen, wenn man Sie nicht mehr ausmachen kann.

Mit einem geschulten Blick in die Schilfzonen kann man immer wieder Fische wie Saiblinge in kleineren Gruppen ausmachen. Die Fische verstecken sich hier wie in einer kleinen “Festung”. Habt ein wenig Geduld und bleibt mal ein paar Minuten vor dem Schilfgürtel stehen. Ihr werdet Euch wundern, was da so alles zum Vorschein kommt.

Im Schilf haben die Fische einerseits einen gewissen Schutz vor dem Anglerdruck und andererseits eine gute Chance dem Angriff von Vögeln (Kormoran) zu entgehen. Eine Polbrille erweist Euch hervorragende Dienste die Fische zu finden.

Keep Fishing

Salmonidenfischer

Saiblinge Ahoi!

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Hallo liebe Salmonidenfans,

es hat geklappt! Zwei wunderbare Saiblinge gingen mir heute ins Netz. Was für ein Glück. Das Ziel ist erreicht. Wie gestern fischte ich mit der Goldkopfnymphe in mittlerer Tiefe. Nach einem vergeblichen Anhieb beim ersten Anbiss biss ein 40er Saibling.

Ein harter Drill über zwei Minuten brachte den Erfolg. Zuerst dirigierte mich der Saibling hin und her, bis ich langsam die Kontrolle über den Fisch gewann.

Interessanterweise war heute wieder nur die Fliegenrute besonders erfolgreich. Andere Angelarten mit Naturködern wie Bienenmaden, Maden und Würmer versagten zum großen Teil.

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Königsfischen

Liebe Salmonidenfischer,

dieses Wochenende fand unser jährliches Königsfischen statt. Auch diesmal hatten wir es mit besonders harten Bedingungen zu tun. 30 Grad und warmes Wasser machten die Fische eher beissfaul als gefrässig.

Wir versuchten es mit verschiedenen Köder und hatten letztlich mit dem Einsatz von knoblauchhaltigem Forellenteig (Rainbow) Glück. Wir fischten ca. 1,2m über dem Grund in ca. 3,5m Tiefe.

Roberto fing zwei schöne Regenbogenforellen, darunter Eine, die knapp 50 cm lang war.

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Bei mir klappte es auch einmal und ich konnte eine Regenbogenforelle mit ca. 45 cm landen. (siehe Foto) Zwei wunderbare Forellenfilets wurden später in meinem Kühlschrank gelagert.

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Am heutigen “Tag danach” fuhr ich um 16:00 an den Weiher und versuchte es mit der gleichen Methode wie gestern. Vergeblich. Als ein Angelkollege einen Saibling auf einen Mozzi-Blinker fing ging ich auch die “Offensive” und stellte meine Taktik komplett aufs Spinnfischen um. Mit einer leichten Forellenrute und einem “Zweier-Mepps” (Spinner) gelangen mir zwei gute Fänge.

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Die Bachsaiblinge mit besonders schöner Zeichnung bissen aggressiv trotz sehr heissen Temperaturen auf die Kunstköder. Auch bei anderen Angelkollegen funktionierte die Methode hervorragend. Die Fische hatten sehr rote Kiemen, was ein wenig verwunderlich war. Bei den sonstigen Methoden (Angeln mit Forellenteig und Bienenmade über Grund mit auftreibender Pilotpose (Beschreibung unter Montagen) waren heute gar keine Bisse zu verzeichnen.

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Fischerkönig wurde leider niemand aus unserer Mitte.

Aber wir haben wieder viel gelernt:

Saiblinge sind schwer auszurechnen. Wenn man jedoch eine Methode gefunden hat, die an diesem Tag funktioniert, dann gibt es oft sehr schnell gute und zahlreiche Fänge.

Ich habe Tage erlebt, an denen man sehr gut mit “Shrimps auf Grund gelegt” fing. Ein anderes Mal konnte nur der auftreibende Wurm (mit Pilotposenmontage) Erfolge erzielen. Gestern waren es die Knoblauchteige und heute waren es die Mepps-Spinner. Mein Tip an alle:

Probiert verschiedene Methoden aus und bleibt nach dem ersten Erfolg stur dabei, wenn Ihr Saiblinge fangen wollt.