Kategorie-Archiv: Bachforelle

Gewässertemperatur

Die Gewässertemperaturen spielen eine grosse Rolle beim Fischen.

Fische sind Kaltblüter und passen sich der Temperatur des Wassers an. Unter 6 Grad wird die Nahrungsaufnahme stark reduziert und die Fische beginnen träge zu werden. Sie halten sich in Grundnähe auf und schränken ihre Bewegungen stark ein.

Bei Temperaturen über 25 Grad sind die Fische ebenfalls bei der Nahrungsaufnahme beeinträchtigt.

Starke Temperaturstürze sind i.d.Regel nicht hilfreich für den Angler und können die Aktivität der Fische kurzzeitig zum Stillstand bringen. Im Winter können Temperaturanstiege in Frostperioden können hingegen zu guten Fangergebnissen führen. Weiterlesen

Bachforellen im Winter

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Am heutigen traumhaften Angeltag gelangen mir zwei schöne Bachforellen-Fänge. Die Temperaturen lagen um 9:00 Uhr bei ca. 1 Grad plus. Die Wassertemperatur habe ich nicht gemessen, stellte aber beim Händewaschen fest, dass sie gar nicht so unangenehm war. Die Eisfläche war nur noch sehr dünn und die Temperaturen im steigen begriffen. Mit auftreibenden Ködern, die ich sehr nah unter der Eisfläche platzierte klappte es perfekt.

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Interessanterweise waren die Fische sehr aggressiv, als sie meine Köder sahen. Sie schwammen sehr aufgebracht um die Köder (Bienenmaden und auftreibender Powerbait (weiss, schwarz und neon) herum. Die Bisse kamen jedoch nur sehr zögerlich. Daher verlor ich einige Fische. Ich stellte auf eine kleinere Hakengröße um und schon gelang es mir zwei wunderbare Bachforellen zu landen.

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Die Filets liessen sich sehr einfach herauslösen und bieten einen schmackhaften Anblick.

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Es lohnt sich nun die Augen aufzuhalten und ans Gewässer zu gehen.

Petri!

Euer Salmonidenfischer

Salmonidenstandplätze in stehenden Gewässern

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Nach dem Besatz von Salmoniden in stehenden Gewässern konnte ich immer wieder feststellen, dass sich die Fische im Frühjahr in die Schilfzonen des Gewässers zurückzogen.

D.h. es ist nicht einfach davon auszugehen, dass sich die Fische in die Tiefe zurückziehen, wenn man Sie nicht mehr ausmachen kann.

Mit einem geschulten Blick in die Schilfzonen kann man immer wieder Fische wie Saiblinge in kleineren Gruppen ausmachen. Die Fische verstecken sich hier wie in einer kleinen “Festung”. Habt ein wenig Geduld und bleibt mal ein paar Minuten vor dem Schilfgürtel stehen. Ihr werdet Euch wundern, was da so alles zum Vorschein kommt.

Im Schilf haben die Fische einerseits einen gewissen Schutz vor dem Anglerdruck und andererseits eine gute Chance dem Angriff von Vögeln (Kormoran) zu entgehen. Eine Polbrille erweist Euch hervorragende Dienste die Fische zu finden.

Keep Fishing

Salmonidenfischer

Erste Fänge 2014

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Liebe Salmonidenfischer,

wie schon in einem meiner letzten Beiträge erwähnt, war heute die Saisoneröffnung “auf Bachforellen und Saiblinge”. Das Wetter war mittelprächtig. Bedeckter Himmel ohne Regen. Die Temperaturen lagen gerade mal bei ca. 3 Grad Celsius. Der leichte Wind machte es jedoch gefühlt um bis zu 5 Grad kälter.  Einige Angler hatten sich schon um den Weiher versammelt, um die erste Beute mit nach Hause zu nehmen.

Pustekuchen!

Viele von Ihnen hatten größte Schwierigkeiten bei diesen Bedingungen auch nur eine Fisch an Land zu ziehen.

Was war los? Einige Fischer mußten wegen der starken Kälte das Angeln abbrechen.

In den letzten Jahren hatte es so etwas so gut wie nie gegeben. Obwohl der Weiher gut besetzt wurde gab es heute kaum Fangerfolge. Ich hatte heute mehr Glück. Ich fischte mit meiner Fliegenrute. Zuerst befestigte ich eine Goldkopfnymphe am Vorfach. Da das Gewicht der Nymphe zu gering war, konnte ich nicht in die tieferen Wasserschichten vorstossen. In den oberen Regionen gab es anscheinend noch keine Fische.

Als ich das merkte, montierte ich eine schwere grüne Goldkopfnymphe ans Vorfach und wartete bis der Köder tiefer ins Gewässer einsank. Nun zog ich mit mittlerer Geschwindigkeit den Köder ein und hatte die ersten zwei zurückhaltenden Bisse. Leider konnte ich die Fische nicht haken. Im Laufe der Zeit gelang es mir zum Glück doch noch zwei Fische zu landen. Zwei wunderschöne Bachforellen gingen mir ins Netz. (siehe Foto oben)

Saiblinge waren nicht zu sehen. Diesen Genossen werde ich mich morgen widmen. Mal sehen, ob es mir gelingt. Eine schöne Aufgabe wartet da auf mich.

Nun geniesse ich die Bachforellen mit meiner Familie.

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Viele Grüsse!

Euer Salmonidenfischer

Besatz mit Forelleneiern

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Liebe Salmonidenfischer,

heute konnte ich einem besonders interessanten Ereignis beiwohnen. Dem Besatz eines Fliessgewässers mit Bachforelleneiern im Augenpunktstadium.

Einige Fischer unseres Fischereivereines trafen sich dazu heute zum Besatz unseres Vereinsgewässers mit den besagten Bachforelleneiern.

Was ist zu tun? Was braucht man um diese Massnahme durchzuführen?

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Benötigt werden einige Eimer, Steine, Befestigungsmaterial sowie sog. Zuchtkörbe in die man die Eier einbringt.

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Auch einen Korb, in den die Zuchtkörbe befestigt werden braucht man dazu.

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Nun werden die Eier, die in unserem Gefäss lagern an die Temperaturen des Gewässers angepasst. Dies geschieht mittels Wasseraustausch. In unserem Fall war das Wasser des Behälters, indem sich unser Forelleier befanden ca. 10 Grad kalt und musste auf ungefähr 3 Grad Wassertemperatur angepasst werden.

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Diese Massnahme darf nur sehr langsam geschehen um die Eier nicht in eine Art Schockzustand zu versetzen. Man führt langsam das kältere Wasser dem wärmeren Wasser zu. Schritt für Schritt. Wir benötigten ca. 1,5 Stunden für den Vorgang um die Tiere nicht zu gefährden.

Nun kann man die Eier ins Gewässer einbringen.

Dazu verwendeten wir grosse saubere Eimer. Nach Abschluss der Temperaturanpassungen wurden die grossen Körbe mit Eisenstangen im Gewässergrund verankert. An die grossen Körbe befestigten wir mittels Draht unsere Zuchtkörbe.

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Die Körbe werden später vorsichtig mit Kies und Steinen zugedeckt um den schlüpfenden Bachforellen später einen guten Unterschlupf zur Verfügung zu stellen.

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Ausserdem wird durch das Gestein, dass sich vor den Zuchtkörben befindet der Wasserdruck abgemildert und die leichtere Strömung führt dazu, dass unsere Fischeier sich in den Körben bewegen. Sie werden eben nicht durch den Wasserdruck an die Korbrückwände gedrückt. Damit schaffen wir ein optimales Umfeld für unsere Bachforelleneier.

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Bis zum April lassen wir nun unsere Zuchtkörbe und die Brutstätte im Wasser, bevor wir unser Material wieder aus dem Gewässer bringen.

Zum beschriebenen Thema werde ich noch einen kleinen Film auf Youtube veröffentlichen.

Viele Grüsse

Euer Salmonidenfischer