Kategorie-Archiv: Regenbogenforelle

Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

RBT

Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss, früher: Salmo gairdneri und S. irideus) ist im Nordwesten der USA und Südwesten Kanadas heimisch, ist die Regenbogenforelle seit 1882 auch in Europa verbreitet. Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurden Laich und junge Fische in viele Regionen der Welt exportiert und angesiedelt.

Regenbogenforellen werden bis zu 10 kg schwer. Die Durchschnittslänge beträgt zwischen 35 cm und  45 cm maximal bis 70 cm lang. An der Seiten ist ein rötlicher Streifen erkennbar, besonders bei jüngeren Männchen in der Laichzeit. Weiterlesen

Königsfischen

Liebe Salmonidenfischer,

dieses Wochenende fand unser jährliches Königsfischen statt. Auch diesmal hatten wir es mit besonders harten Bedingungen zu tun. 30 Grad und warmes Wasser machten die Fische eher beissfaul als gefrässig.

Wir versuchten es mit verschiedenen Köder und hatten letztlich mit dem Einsatz von knoblauchhaltigem Forellenteig (Rainbow) Glück. Wir fischten ca. 1,2m über dem Grund in ca. 3,5m Tiefe.

Roberto fing zwei schöne Regenbogenforellen, darunter Eine, die knapp 50 cm lang war.

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Bei mir klappte es auch einmal und ich konnte eine Regenbogenforelle mit ca. 45 cm landen. (siehe Foto) Zwei wunderbare Forellenfilets wurden später in meinem Kühlschrank gelagert.

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Am heutigen “Tag danach” fuhr ich um 16:00 an den Weiher und versuchte es mit der gleichen Methode wie gestern. Vergeblich. Als ein Angelkollege einen Saibling auf einen Mozzi-Blinker fing ging ich auch die “Offensive” und stellte meine Taktik komplett aufs Spinnfischen um. Mit einer leichten Forellenrute und einem “Zweier-Mepps” (Spinner) gelangen mir zwei gute Fänge.

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Die Bachsaiblinge mit besonders schöner Zeichnung bissen aggressiv trotz sehr heissen Temperaturen auf die Kunstköder. Auch bei anderen Angelkollegen funktionierte die Methode hervorragend. Die Fische hatten sehr rote Kiemen, was ein wenig verwunderlich war. Bei den sonstigen Methoden (Angeln mit Forellenteig und Bienenmade über Grund mit auftreibender Pilotpose (Beschreibung unter Montagen) waren heute gar keine Bisse zu verzeichnen.

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Fischerkönig wurde leider niemand aus unserer Mitte.

Aber wir haben wieder viel gelernt:

Saiblinge sind schwer auszurechnen. Wenn man jedoch eine Methode gefunden hat, die an diesem Tag funktioniert, dann gibt es oft sehr schnell gute und zahlreiche Fänge.

Ich habe Tage erlebt, an denen man sehr gut mit “Shrimps auf Grund gelegt” fing. Ein anderes Mal konnte nur der auftreibende Wurm (mit Pilotposenmontage) Erfolge erzielen. Gestern waren es die Knoblauchteige und heute waren es die Mepps-Spinner. Mein Tip an alle:

Probiert verschiedene Methoden aus und bleibt nach dem ersten Erfolg stur dabei, wenn Ihr Saiblinge fangen wollt.

 

 

Alles Mozzi!

Pfingstsonntag – 9 Uhr – Sonnenschein und 22 Grad.

Ein wenig spät um noch besonders gute Chancen zu haben ein paar Salmoniden zu fangen. Am herrlichen Weiher legte ich eine Angel mit auftreibendem Schwimmteig auf Grund sowie eine Posenangel mit Bienenmaden aus.

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Nachdem einige Zeit vergangen war und ich noch keinen Biss hatte, lief ich ein wenig am Ufer auf und ab. Ich endeckte einen kleinen Hecht und versuchte ein paar Bilder von ihm zu machen. Ich näherte mich langsam an den Hecht an und versuchte ihn auf keinen Fall  zu verängstigen. Zentimeter um Zentimeter pirschte ich mich heran. Der kleine Hecht beobachtete mich dabei. Und ich ihn. Wir kamen uns so nah, dass wir uns genau in die Augen sahen. Ein paar Fotos konnte ich nun machen. Ein schönes Naturerlebnis.

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Nachdem ich nun vergeblich mit dem Schwimmteig gefischt hatte holte ich meine “Geheimwaffe” heraus um doch noch erfolgreich zu sein. Der “Mozzi” musste herhalten und es dauerte nur ein paar Minuten, bis ich den ersten Biss verhauen hatte. Ein weiterer Biss erfolgte. Ich konnte auch diesen nicht vollenden. Die Forelle sprang erneut vom Haken.

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Regenbogenforellen im Morgengrauen

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Am heutigen traumhaft schönen Morgen konnten wir gegen 6 Uhr früh ein paar herrliche Regenbogenforellen überlisten.

Meinem Salmonidenfischerfreund “Roberto” (Sbirolino-Spezialist) gelang ein toller Fang:

Eine Regenbogenforelle mit ca. 55 cm.  Er fing Sie auf Teig mit dem sinkenden Sbirolino auf Grund. Wir hatten ausgezeichnete Bedingungen. Die Temperaturen stiegen gegenüber gestern schön an und auch das Wetter war hervorragend.

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Auch “Fabio” konnte mit seinem Fang überzeugen. Ca. 50 cm betrug die Länge seiner Regenbogenforelle an diesem Tag. Er fischte mit schwimmendem Sbirolino an der Wasseroberfläche. Der Köder wird in einem späteren Beitrag verraten.  :-)

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In diesem Umfeld musste ich mich mal wieder mit dem “dritten Platz” zufrieden geben. Aber ich bin glücklich über meine zwei wunderschönen 35er bis 40er “Rainbow Trouts”. Auch ich fischte mit sinkendem “Sbiro” auf Grund sowie mit einer Bienenmade an der Posenmontage.

“Petri Heil” mit der Zweihand-Fliegenrute

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Heute hatte ich mal wieder Glück beim Fliegenfischen. Mit der Zweihandrute rückte ich also aus zum Gewässer. Bei knapp 22 Grad und sonnigem Wetter um die Mittagszeit waren die Forellen dann mal wieder beißfreudig. Schon beim zweiten Wurf konnte ich die Regenbogenforelle mit einer schwarzen Goldkopfnymphe haken. Der Drill war gar nicht schlecht, da die Forelle fast 40 cm lang war und einen guten Kampf lieferte. Nun habe ich die Forelle filetiert und die Filets in eine Salzlauge eingelegt, um sie zu räuchern.

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Hier sind meine Filets. Mit dem Tischräucherofen und Räuchermehl sind sie mir sehr gut gelungen.

Viele Grüße

Euer Salmonidenfischer

“Trout stalking” am Weiher

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Liebe Salmonidenfans,

heute gelang es mir am vereinseigenen Angelweiher drei Regenbogenforellen und eine “Salmo trutta fario” zu fangen. Bei strömendem Regen, ca. 4 Grad Lufttemperatur und unangenehmen Gegenwind aus östlicher Richtung war das bestimmt kein Zuckerschlecken. Bienenmaden und Forellenteig in Brotfarbe konnten mit etwas Bewegung an einer Sbirolino-Rute die Fische überzeugen. Ich fischte mit drei kleinen Bleischrotten auf Grund und liess den Köder zuerst auftreiben, bevor ich ein wenig an ihm zupfte. Sogar die Bachforelle biss auf den Forellenteig, obwohl ich das sonst eher selten erlebt habe.

Mit der Regenbogenforelle habe ich nun den dritten Zielfisch des Jahres gefangen. Morgen werde ich jedoch noch einmal mit der Fliegenrute ausrücken.

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Nun liegen die Fänge vor mir. Ich werde die Fische nun in einer Salzlake fürs Räuchern vorbereiten. Eigentlich wollte ich heute ein paar Fotos mehr machen und ein wenig filmen. Das Wetter liess es jedoch leider nicht zu. Mal sehen wie es morgen früh aussieht.