Kategorie-Archiv: Gesundheit

Woran erkennt man ob Fisch frisch ist?

fische

 

Fisch ist am besten, wenn er frisch ist!

Woran kann man denn erkennen, ob der Fisch frisch ist?

Egal, ob man einen Fisch im Supermarkt oder von einem Fischhändler auf einem Markt kauft, es gibt Auffälligkeiten, an denen man erkennen kann, ob ein Fisch frisch ist:

Geruch:

  • Frischer Fisch hat keinen beissenden Geruch

 

Anfühlen:

  • Man kann beispielsweise einen Fischhändler oder den Metzger hinter der Theke bitten, einem zu demonstrieren wie sich der Fisch in der Hand verhält. Frischer Fisch ist nicht steinhart aber aber auch nicht zu weich.
  • Im Restaurant sollte man misstrauisch werden, wenn am Fisch schon mit Zitrone bearbeitet wurde. Ein Koch sagte einmal, dass er den Fisch in solch einem Fall sofort zurück geben würde, denn mit Zitrone könne man den Eigengeruch des Fischs überdecken und das würde ein Koch in der Regel machen, wenn der Fisch nicht mehr frisch ist. Er selbst gebe immer ein Stück Zitrone neben den Fisch auf den Teller, damit der Gast bei Bedarf selbst Zitrone über den Fisch träufeln kann.
  • Zudem macht Zitrone den Fisch schneller gar, was in einer Küche nicht immer erwünscht ist. Nichts gegen Zitronenscheiben im Bauch eines Meerfisches, wenn man diesen auf dem Grill zubereitet.
  • Sicherster Garant für frischen Fisch ist, ihn persönlich aus dem Wasser zu ziehen, gut lagern und binnen ein bis zwei Tagen zu verspeisen.

Optik:

  • Frischer Fisch sieht keinesfalls schleimig oder steif aus. Die Frische lässt sich an den Farben des Fisches ablesen. Blasse Farben sind kein gutes Zeichen, hingegen deuten lebendige Farben darauf hin, dass es ein frischer Fisch ist.
  • Die Fischaugen sollten immer klar sein. Finger weg von Fischen mit trüben Augen. (Ausnahme sind gefrorene Fische). Falls möglich, kann man auch die Kiemen-Deckel anheben. Sind die Kiemen rot, so ist es ein frischer Fisch, sind sie blass-rosa, ist der Fisch nicht mehr ganz frisch.

 

Wasserqualität – Güteklassen

Liebe Naturliebhaber,

heute möchte ich mit Euch eine besonders wichtige Voraussetzung zum gesunden Leben unserer Salmoniden näherbringen.

Die Gewässerqualität:

Forellen bevorzugen grundsätzlich sauberes, kaltes und sauerstoffreiches Wasser. Sie sind kaltstenotherm. Wenn wir Koppen in unseren Gewässern finden, können wir darauf schliessen, daß wir es mit einem qualitativ besonders guten Gewässer zu tun haben. Forellen fühlen sich nur in kalten und kühlen Gewässern gut. Das Optimum der Temperatur liegt zwischen 8 und 18°C, die Obergrenze je nach Art zwischen 20°C und 28 °C. Forellen und Saiblinge sind wechselwarme Tiere.

Die Wachstumsgrößen der Bachforelle sind gewässerabhängig und wird vom jährlichen Temperaturverlauf und dem Nahrungsaufkommen bestimmt. Ebenfalls beeinflusst wird die Grösse der Forellen durch das Nahrungsaufkommen (Insekten und Flugnahrung) im entsprechenden Gewässer.

Der Eintrag von organischen Substanzen, die den Nährstoffeintrag ins Gewässer  fördern, führen zum Abbau dieser Substanzen. Dadurch geht lebensnotwendiger Sauerstoff für die Fische verloren. Schlechte Wasserqualität kann die Ausbreitung von Fischkrankheiten fördern bzw. die Gesundung von kranken Fischen verlangsamen.

Die fünf Gewässergütestufen des Saprobiensystems werden durch drei Zwischenstufen ergänzt, so dass eine biologische Klassifikation eines Fließgewässers in acht Stufen möglich ist:

Güteklasse I (unbelastet bis sehr gering belastet)
Reines, stets annähernd sauerstoffgesättigtes Wasser, nährstoffarm, geringer Bakteriengehalt. Laichgewässer für Salmonidae. Nur in Quellbächen und anthropogen unbeeinflussten Gebieten. Saprobienindex kleiner 1,5. Sauerstoffsättigung in der Regel 95-105 %, BSB5 ca. 1 mg/l.
Güteklasse I-II (gering belastet)
Geringe organische oder anorganische Nährstoffzufuhr, keine nennenswerte Sauerstoffzehrung. Vielfältige und dichte Besiedlung. In der Regel Oberläufe von Gebirgs- und Mittelgebirgsbächen. Saprobienindex 1,5-1,8, Sauerstoffsättigung in der Regel 85-95 %, BSB5 1,0-2,0 mg/l, Ammonium bis 0,1 mg/l.
Güteklasse II (mäßig belastet)
Mäßige Verunreinigung und noch gute Sauerstoffversorgung. Sehr große Artenvielfalt und Individuendichte: Algen, Schnecken, Kleinkrebse, Insektenlarven, insbesondere große Flächen mit Wasserpflanzen. Ertragreiche Fischgewässer. Mittel- und Unterläufe großer Flüsse und sommerwarme Flachlandbäche. Saprobienindex 1,8-2,3, Sauerstoffgehalt mehr als 6 mg/l, BSB5 2-6 mg/l, Ammonium bis 0,3 mg/l.
Güteklasse II-III (kritisch belastet)
Belastung mit organischen sauerstoffzehrenden Stoffen bewirkt kritischen Zustand. Fischsterben wegen Sauerstoffmangels möglich, Artenrückgang bei Makroorganismen, Massenentwicklungen auch von Algen. Saprobienindex 2,3-2,7, Sauerstoffsättigung zum Teil weniger als 50 %, BSB5 5-10 mg/l, Ammonium bis 1,0 mg/l.
Güteklasse III (stark verschmutzt)
Starke organische sauerstoffzehrende Verschmutzung und dadurch meist niedriger Sauerstoffgehalt. Örtlich Faulschlammablagerungen und Kolonien von fadenförmigen Abwasserbakterien. Populationen von Schwämmen, Egeln, Wimpertierchen und Wasserasseln größer als der Algen. Geringe Fischereierträge, periodisches Fischsterben. Saprobienindex 2,7-3,2, Sauerstoffgehalt zum Teil unter 2 mg/l, BSB5 7-13 mg/l, Ammonium über 0,5 mg/l; kann bis zu mehreren mg/l erreichen.
Güteklasse III-IV (sehr stark verschmutzt)
Weitgehend eingeschränkte Lebensbedingungen durch Verschmutzung und geringen Sauerstoffgehalt; verstärkt durch toxische Stoffe. Zeitweilig totaler Sauerstoffschwund. Trübung durch Abwasserschwebstoffe, Faulschlamm- ablagerungen mit Zuckmückenlarven und Schlammröhrenwürmer.
Abwasserpilz bedeckt Gewässergrund, deutlicher Abwassergeruch. Kaum Fischpopulationen. Saprobienindex 3,2-3,5, Sauerstoffgehalt unter 1 mg/l, BSB510-20 mg/l, Ammonium mehrere mg/l, oft auch toxische Stoffe.
Güteklasse IV (übermäßig verschmutzt)
Übermäßige Verschmutzung durch organische sauerstoffzehrende Abwässer, Fäulnisprozesse vorherrschend. Sauerstoff über lange Zeiten nur in sehr niedrigen Konzentrationen oder nicht vorhanden. Besiedlung nur durch Bakterien und Geißeltierchen, zeitweilige biologische Verödung. Abwasserpilz und Schwefelbakterien lassen Gewässer weiß erscheinen. Saprobienindex größer 3,5, Sauerstoffgehalt gegen 0 mg/l, BSB5 mehr als 15 mg/l, Ammonium mehrere mg/l, auch toxische Stoffe.

Organische Belastung der Flüsse der DDR 1990

Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde eine weitere Güteklasse eingeführt, die seit 1995 aber nicht mehr verwendet wird:

Güteklasse V (ökologisch zerstört)
Biologisches Gleichgewicht zerstört, keine Besiedlung oder nur durch spezialisierte Bakterien. Insbesondere anaerobe Gewässer mit Sulfatreduktion und sehr starker toxischer Belastung.

Durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie wurde diese bisher vor allem im deutschsprachigen Raum übliche und normierte Klassifizierung in 5 Stufen für den Gesamtbereich der EU mit geringfügigen Anpassungen eingeführt.

Quellen Wikipedia und Eigene

Zecken, Gefahr für Ihre Gesundheit

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 Liebe Salmonidenfischer,

in der sonst oft schönen Natur werden meist die kleinsten Lebewesen von uns übersehen. Darin steckt eine besondere Gefahr für unser Leben.

Die Zecke ist eine besonders gefährliche Form dieser Gefahr. Sie sind klein und extrem widerstandfähig. In diesem Jahr ist aufgrund der Überschwemmungen davon auszugehen, dass sich Zecken sehr gut vermehren können.

Zecken sind aktiv, wenn ihre Körpertemperatur ca. 6 Grad übersteigt. Auch im Winter können sie dem Menschen gefährlich werden.

Wenn Sie sich im Freien bewegen, sollten Sie Ihren Körper zwischendurch kontrollieren. Wenn Sie abends geduscht haben, ist eine Vollkontrolle nötig.

Die Borreliose und FSME sind Krankheiten, die durch Bakterien und Viren ausglöst werden können. Diese können Ihre Lebensqualität bedeutet negativ verändern und schwerwiegende Langzeitfolgen haben.

Was kann ich tun, wenn ich eine Zecke entfernen möchte. Auf dem Flohmarkt habe ich heute eine kleine Zeckenschlinge gefunden, mit deren Hilfe es uns sehr leicht gemacht wird, eine Zecke vom Körper zu entfernen.

Nach dem Entfernen der Zecke sollten Sie sich unbedingt auf die Erreger testen lassen. Jede dritte Zecke trägt Borrelien in sich.

Auch im Garten sind oft Zeckennester zu finden. Diese sind sofort zu vernichten. Durch Kurzhalten des Rasens haben Sie bessere Chancen Zeckennester zu vermeiden.