Huchen – Hucho Hucho – Danube Salmon

Hucho Hucho

Der Huchen (Hucho hucho), auch Donaulachs genannt, ist ein Knochenfisch aus der Familie der Salmonidae. Den Fisch findet man in Österreich, Slowakei, Tschechien und einigen weiteren Gebieten.

Der Huchen wird bis zu 150 cm lang. Er erreicht Gewichte bis zu 40 kg. Der Huchen erreicht ein Alter von bis zu 15 Jahren. In besonderen Fällen wird er noch wesentlich älter. Seine Fettflosse ist groß und langgezogen. Die anderen Flossen sind hingegen relativ klein. Die Schwanzflosse ist eingekerbt. Auf dem rotbraunen Rücken befinden sich zahlreiche dunkle Flecken in der Form eines X oder eines Halbmondes. Die Bauchseite ist hell gefärbt, der Rücken und die Flanken ist mit kleinen, dunklen Flecken besetzt. Die Flanken kapitaler Exemplare können einen kupferfarbigen Glanz haben.

Dieser größte, ständig im Süßwasser lebende Lachsfisch laicht im März und April. Die Temperatur des Gewässers muss zwischen 6–9 °C sein. Die Milchner entwickeln zur Laichzeit eine verdickte Haut und ihr Unterkiefer verformt sich zu einem Laichhaken.

Die Laichplätze liegen meist etwas stromaufwärts oder in kleinen Nebenbächen in flachem, sauerstoffreichem Wasser mit starker Strömung über Kiesgründen.

Die Rogner legen flache Laichgruben an, in die sie bis zu 10.000 Eier ablegen und diese mit Kies bedecken. Bereits nach ca. 35 Tagen schlüpfen die Jungfische.

Bei den Huchen hat die Zucht eine große Bedeutung, da nur noch in sehr wenigen Gewässern die natürliche Vermehrung für den Arterhalt ausreichend ist. Dazu werden die Elterntiere kurz vor dem Laichen eingefangen, oder man hält sie in speziellen Becken. Wenn die Brut eine Größe von 4–10 cm erreicht hat, wird sie an geeigneten Stellen ausgesetzt.

Huchen halten sich vor allem in tiefen Gumpen auf.

Die Fische ernähren sich zunächst von Fischbrut, Krebsen und diversen Wirbellosen und ändern ihre Fressgewohnheiten nach dem zweiten Lebensjahr. Wenn sie ca. 15 cm lang sind, leben die Jungfische bereits von Fischnahrung. Die Geschlechtsreife tritt ungefähr nach 3-4 Jahren ein.

Der räuberisch lebende Fisch hat einen großen, abgeflachten Kopf mit einer tiefen Mundspalte. Er besitzt einen lang gestreckten und fast drehrunden Körper. Der Fisch hat einen kräftig bezahnten Kiefer und eine tiefe, bis hinter das Auge reichende Mundspalte. Die Rückenfärbung des Huchen ist grau bis braun gefärbt. Der besitzt 107-197 Schuppen entlang der Seitenlinie. Die Kiemenbögen sind mit je 16-18 Reusendornen besetzt.

Huchen lebten früher nur in der mittleren und oberen Donau (bis Ulm) sowie in ihren größeren Zuflüssen beschränkt. Sie werden oft als Donaulachse bezeichnet.

Der Huchen lebt ganzjährig in stark bis mäßig strömenden, größeren Fließgewässern. Er braucht kaltes, klares, sauerstoffreiches Wasser mit tiefen Kolken als Versteck, aber auch stark strömende Gewässerabschnitte.

Er bevorzugt Plätze mit hartem Grund (Fels oder grober Kies) und ist standorttreu.

Huchen sind standorttreu. Als Ansitzjäger leben sie in größeren Fließgewässern. Sie lieben tiefe Gumpen und verteidigen ihr Revier gegen Konkurrenten. Ihre Bestände sind mittlerweile durch die anhaltende Gewässerverschmutzung, Reduktion von Beutefischen und der Behinderung der Laichwanderungen (Staustufen) stark reduziert.

Die Verbreitung des Fisches wurde durch guten Besatz verbessert: Es konnten sogar in der Schweiz und in Marokko in geeigneten Gewässern größere Bestände aufgebaut werden, wenn man die Lebensbedingungen nicht durch menschliches Einwirken zerstört hat.

Die Weltnaturschutzunion IUCN stellt den Huchen in die Roten Liste gefährdeter Arten und bewertet ihn als stark gefährdet. Ursachen hierfür sind Uferverbauungen und -begradigungen, zunehmende Wasserverschmutzung, Staue die die Laichplätze und Jungfischlebensräume zerstören und Wehranlagen ohne Fischtreppen, welche dem Huchen den Weg zu seinen Laichplätzen versperren. Auch die Zerstörung der Laichplätze durch Kiesabbau in den Flussbetten setzen den Beständen arg zu.

Der Huchen ist als guter Speisefische beliebt. Der Geschmack des Huchens kommt dem Thunfisch nahe.Junge Exemplare besitzen das angenehmste Aroma. Das Fleisch des Huchens besitzt eine feste Konsistenz.

Quellen: Wikipedia und Eigene

 

 

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