Schlagwort-Archiv: Team

Zander, Hecht, Forelle oder was? Ein verrückter Angeltag

Heute war ich mal wieder mit meinen Freunden am Weiher um die Wärme vor dem schlechten Wetter noch einmal zu geniessen. Ich legte zwei Ruten mit kleinen Köderfischen (Rotaugen) aus, da ich davon ausgegangen bin, dass sich in Weiher Nr. 2 (siehe fortlaufende Analyse) noch die ein oder andere Forelle befinden sollte. Ich warf die Köderfischmontage aus und wartete ca. eine Stunde. Es war ca. 1 Uhr Nachmittags als ich im erwärmten aber trüben Wasser einen Biss hatte, während ich den Köder langsam einzog.

Da ich natürlich auch mit Hechten und Zandern zu rechnen hatte, benutzte ich ein Stahlvorfach. Der Köder zog mit der Pose in die Seemitte auf ca. 5m Tiefe und verharrte dort. Nach einigen Minuten bewegte er sich wieder leicht in unsere Richtung. Ich verkürzte die Schnur und setzte den Anhieb. Der Fisch hing. Es war etwas Grösseres, da sich die Rute massiv bog. Leider hatte ich beim Drillen einen sehr ungünstigen Winkel und der Fisch zog sofort ins nahegelegene Ufergebüsch. Ich hatte keine Chance den Fisch von dort zu befreien.

Was tun? Ich entschied mich ein paar Minuten zu warten, ob der Fisch sich noch einmal ins Freiwasser zurückbewegen würde. Nichts passierte. Da es ein wunderschöner Tag war, bat ich einen älteren Herren, der in der Badehose auf dem Boden lag, ob er nicht den Fisch befreien könnte, indem er in den Weiher schwimmt und die Montage freilegt. Er tat es tatsächlich. Da niemand genau wusste, was sich am Haken befand waren wir alle sehr gespannt. Der Fisch löste sich leicht vom Gestrüpp. Leider ließ der Herr die Schnur zu früh los und der Fisch suchte erneut das Gebüsch auf.

Nun musste ich ran. Ohne Badehose und Handtuch in den Weiher? Mein Kollege besorgte mir aus seinem Auto eine Decke und schliesslich entschied ich mich reinzugehen. Ich schwamm zum Schwimmer und ergriff die Schnur.

securedownload

Was ist wohl dran am Haken, fragte ich mich? Nach einigem hin und her löste sich  die Montage und der Fisch war frei. Von aussen riefen zwei Angler, es sei eine Forelle. Es kam mir sehr komisch vor, da der Drill im Vorfeld wenig mit einer Forelle zu tun hatte. Nun rief ein weiterer Kollege, er sehe einen Hecht. Der Hecht verfolgte die Forelle. Langsam wurde es schon ein wenig skuril. Ich hatte die Schnur in der Hand und schwamm ins freie Wasser. Auf einmal war der Widerstand fasst verschwunden. Das konnte doch nicht der Fisch von vorher sein. Ich war sehr verunsichert.  Schlussendlich landeten wir den Fisch, eine Regenbogenforelle sicher. Sie war sehr schön gezeichnet. Die Maulpartien sowie die Zeichnung des Fisches liessen darauf schliessen, dass der Fisch schon länger in dem Gewässer aktiv war.

IMG_0834

Bei der Inspektion des Köderfisches fielen zwei starke Bissspuren auf. Das Vorfach war sehr angegriffen. Wahrscheinlich hatte ich anfangs einen Zander am Haken. Was dann genau passierte ist sehr schwer nachzuvollziehen.

IMG_0839

Ein verrückter Angeltag ging heute zu Ende. Spannend war es auf jeden Fall.

Regenbogenforellen im Morgengrauen

Robertorainbow

Am heutigen traumhaft schönen Morgen konnten wir gegen 6 Uhr früh ein paar herrliche Regenbogenforellen überlisten.

Meinem Salmonidenfischerfreund “Roberto” (Sbirolino-Spezialist) gelang ein toller Fang:

Eine Regenbogenforelle mit ca. 55 cm.  Er fing Sie auf Teig mit dem sinkenden Sbirolino auf Grund. Wir hatten ausgezeichnete Bedingungen. Die Temperaturen stiegen gegenüber gestern schön an und auch das Wetter war hervorragend.

fabiorain

Auch “Fabio” konnte mit seinem Fang überzeugen. Ca. 50 cm betrug die Länge seiner Regenbogenforelle an diesem Tag. Er fischte mit schwimmendem Sbirolino an der Wasseroberfläche. Der Köder wird in einem späteren Beitrag verraten.  :-)

IMG_3058

In diesem Umfeld musste ich mich mal wieder mit dem “dritten Platz” zufrieden geben. Aber ich bin glücklich über meine zwei wunderschönen 35er bis 40er “Rainbow Trouts”. Auch ich fischte mit sinkendem “Sbiro” auf Grund sowie mit einer Bienenmade an der Posenmontage.