Forellen und Frösche

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Forellen fressen auch Frösche. Man kann sich das sehr schwer vorstellen, aber die Geschichte ist wahr. Als Beweis für das teils aggressive Verhalten der Salmoniden habe ich einen Youtube-Film gefunden, der eindeutig zeigt, dass Forellen auch Frösche “nehmen”. In diesem Fall streiten gar zwei Forellen um diesen grossen “Happen.”

Hier ist der Link zum Film:

Forellenjagd auf Frosch

Auf dem o.a. Foto seht Ihr einen schönen Froschköder, der sowohl zur Forellen, als auch zur Hechtjagd verwendet werden kann. Diese wunderschöne Stück konnte ich in einem Angelladen ergattern, der es zum Ausverkauf gestellt hatte. Verschiedenfarbige Beine befanden sich zusätzlich in der Schachtel.

Forelle blau

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  • 2 Gewürznelken
  • Pfefferkörner schwarz
  • Bund Petersilienblatt
  • 2 Blatt Lorbeer
  • Bund Dill
  • 1 Bund Suppengrün frisch
  • Salz
  • l Weißweinessig
  • Zitronenschale unbehandelt
  • 4 Forelle küchenfertig à 350 g

 

  1. Suppengrün putzen.
  2. Gemüse in Würfel schneiden.
  3. Suppengrün in 3 Liter Wasser mit Dill, Petersilie, Lorbeer, Pfefferkörnern, Nelken und dünn abgeschälter Zitronenschale zum Kochen bringen.
  4. 25 Minuten bei milder Hitze kochen lassen. Nach 15 Minuten den Essig und etwas Salz zugeben.
  5. Forellen kurz unter kaltem Wasser abspülen.
  6. Ein Stück Küchengarn durch die Kiemen ziehen, um den Schwanz wickeln und festbinden, damit sich die Forellen krümmen.
  7. Forellen in den Sud geben und unter dem Siedepunkt ca. 10 Minuten garen lassen.
  8. Forellen mit der Schaumkelle aus dem Sud heben und vorsichtig auf eine Platte geben. Etwas vom Sud mit auf die Platte geben und servieren.

Woran erkennt man ob Fisch frisch ist?

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Fisch ist am besten, wenn er frisch ist!

Woran kann man denn erkennen, ob der Fisch frisch ist?

Egal, ob man einen Fisch im Supermarkt oder von einem Fischhändler auf einem Markt kauft, es gibt Auffälligkeiten, an denen man erkennen kann, ob ein Fisch frisch ist:

Geruch:

  • Frischer Fisch hat keinen beissenden Geruch

 

Anfühlen:

  • Man kann beispielsweise einen Fischhändler oder den Metzger hinter der Theke bitten, einem zu demonstrieren wie sich der Fisch in der Hand verhält. Frischer Fisch ist nicht steinhart aber aber auch nicht zu weich.
  • Im Restaurant sollte man misstrauisch werden, wenn am Fisch schon mit Zitrone bearbeitet wurde. Ein Koch sagte einmal, dass er den Fisch in solch einem Fall sofort zurück geben würde, denn mit Zitrone könne man den Eigengeruch des Fischs überdecken und das würde ein Koch in der Regel machen, wenn der Fisch nicht mehr frisch ist. Er selbst gebe immer ein Stück Zitrone neben den Fisch auf den Teller, damit der Gast bei Bedarf selbst Zitrone über den Fisch träufeln kann.
  • Zudem macht Zitrone den Fisch schneller gar, was in einer Küche nicht immer erwünscht ist. Nichts gegen Zitronenscheiben im Bauch eines Meerfisches, wenn man diesen auf dem Grill zubereitet.
  • Sicherster Garant für frischen Fisch ist, ihn persönlich aus dem Wasser zu ziehen, gut lagern und binnen ein bis zwei Tagen zu verspeisen.

Optik:

  • Frischer Fisch sieht keinesfalls schleimig oder steif aus. Die Frische lässt sich an den Farben des Fisches ablesen. Blasse Farben sind kein gutes Zeichen, hingegen deuten lebendige Farben darauf hin, dass es ein frischer Fisch ist.
  • Die Fischaugen sollten immer klar sein. Finger weg von Fischen mit trüben Augen. (Ausnahme sind gefrorene Fische). Falls möglich, kann man auch die Kiemen-Deckel anheben. Sind die Kiemen rot, so ist es ein frischer Fisch, sind sie blass-rosa, ist der Fisch nicht mehr ganz frisch.

 

Ist der Tremarella-Hype wirklich gerechtfertigt?

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Liebe Leser,

um das Tremarella-Fischen ist ein wahrer Hype entstanden. Auf Anlass eines Kommentars unseres Lesers A. Bitting (siehe Kommentarbox) würde ich gerne mit Ihnen diskutieren, ob der Hype wirklich gerechtfertigt ist, oder ob die Industrie das Forellenfischen hiermit zu einem “Event” verkommen lässt, das mit dem ursprünglichen Angeln nichts mehr zu tun hat. Gerne würden wir Ihre Meinung zum Thema hören und freuen uns auf Ihre Beiträge in der Kommentarbox. (Dazu bitte oben rechts auf die Sprechblase drücken)

Viele Grüsse

Euer Salmonidenfischer

Ferox

Feroxforelle (Salmo ferox)

Die Feroxforelle (Salmo ferox) ist eine Fischart aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae). Sie kommt in Irland im Lough Melvin, Lough Corrib und Lough Mask, in Schottland im Loch Awe, Loch Laggan und anderen Seen, sowie wahrscheinlich in den Seen Ullswater und Bassenthwaite in Cumbria sowie im Llyn Padarn und Llyn Peris in Wales vor. Von manchen Autoren wird sie als Unterart Salmo trutta ferox der Forelle betrachtet. Die genaue Abgrenzung der Arten Salmo ferox und Salmo trutta ist schwierig.

Feroxforellen erreichen eine Länge von bis zu 80 Zentimetern und ein Gewicht bis etwa 14 Kilogramm. Der Körper ist braun bis silbrig mit keinen oder wenigen kleinen schwarzen Flecken.

Die Art besiedelt tiefe, nährstoffarme Seen, in denen Saiblinge (Salvelinus) vorkommen, die einen Großteil der Beute ausmachen. Während Jungtiere bis etwa 30 Zentimeter Länge sich vorwiegend von Insekten und anderen Wirbellosen ernähren, fressen ältere Tiere fast ausschließlich Fische. Die Laichzeit liegt im November und Dezember, die Eier werden in tiefen Zuflüssen der Seen abgelegt. Die Lebenserwartung liegt bei bis zu 23 Jahren.

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Marmorata Forelle (Salmo trutta marmoratus)

Die Marmorierte Forelle oder Marmorataforelle (Salmo trutta marmoratus) ist eine im Süßwasser lebende, großwüchsige Unterart der Forelle (Salmo trutta). Sie gehört zur Familie der Lachsfische (Salmonidae).

Sie kommt in großen Fließgewässern und Nebenflüssen vor, die in die nördliche Adria einmünden. Aufgrund ihrer namensgebenden Musterung ist sie von anderen Forellenarten unterscheidbar. Die Marmorierte Forelle kann über 10 Jahre alt werden und eine Körperlänge von 1,20 Meter erreichen. Das größte, tot aufgefundene weibliche Exemplar wog 24 kg, jedoch gibt es Berichte über Fänge bis 30 kg.

Die Marmorierte Forelle besitzt einen torpedoförmigen Körper der seitlich abgeflacht ist und somit der Strömung nur wenig Angriffsfläche bildet. Sie trägt starke Flossen, wobei die Schwanzflosse nicht eingebuchtet ist. Sie trägt kleine Schuppen. Das Farbspektrum reicht von grau, grün bis braun und ist vom jeweiligen Gewässer abhängig. Erst im Alter von circa zwei Jahren wird die Marmorierung deutlich sichtbar. Die Musterung überzieht den gesamten Körper, außer die Flossen. Durch das Fehlen der roten Punkte kann man die marmorierte Forelle von der Bachforelle und Hybridformenunterscheiden. Ihr Kopf wirkt bullig und die Maulspalte reicht bis hinter das Auge. Sowohl Mund als auch Zunge sind mit kräftigen Zähnen besetzt, was auf eine räuberische Lebensweise hinweist. Weiterlesen