Die “JuJu” – Strömungspose

Liebe Flussfischer,

Zwei kluge Erfinder aus Ostdeutschland haben sie entwickelt. Eine neuartige Pose, die es in sich hat:

Die “JuJu” – Strömungspose

Das besondere an der Pose ist, dass man den Köder mit ihr an das gegenüberliegende treiben lassen kann. Dies wäre eine besondere, lang gesuchte Lösung für viele Angler, den Köder am anderen Ufer anbieten zu können.

Freundlicherweise wurden mir zwei dieser Posen zu Testzwecken unverzüglich zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an die Entwickler!

In den nächsten Wochen werde ich mich diesem Thema besonders widmen und einige Tests anstellen. Ich freue mich schon sehr darauf!

Ich traue mir aber schon jetzt eine spekulative Aussage zu. Eine Pose, die mit soviel Liebe und Herzblut hergestellt, verpackt und mit einer perfekten Gebrauchsanleitung an mich versandt wurde muss einfach gut sein.

Hier auf dem Blog werde ich Euch über meine Erfahrungen berichten.

Viele Grüsse an die “JuJu´s”

Euer Salmonidenfischer

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Meerforelle (Salmo trutta trutta)

Meerforelle

Die Meerforelle (Salmo trutta trutta) zählt zu den Lachsfischen (Salmonidae) und gilt als die Stammform der Art Forelle (Salmo trutta). Früher wurde aufgrund ihrer Lebensweise für die Meerforelle auch der Begriff Lachsforelle verwendet.

Heute bezieht sich dieser Begriff jedoch auf eine große Zuchtform der Regenbogenforelle (siehe Lachsforelle).

Weitere Namen sind: Ostseelachs (verkaufsfördernder Phantasiename), Strandlachs, Weißforelle, Trump, Silberlachs, Schwarzlachs, Möllitz, Breden, Sülberlaß.

Die Durchschnittsgröße liegt bei 60 cm, Längen bis 130 cm und Gewichte bis zu 20 kg sind unter günstigen Lebensbedingungen möglich. Markantes Merkmal ist der lang gestreckte torpedoförmige Körper. Die Seiten sind grausilbern und der Rücken graugrün. Der Bauch ist weiß. Wie alle Forellenartigen besitzt auch die Meerforelle eine Fettflosse.

Die Meerforelle ernährt sich hauptsächlich von Fischen, kleinen Krebsen und Garnelen.

Die Meerforelle kommt an den Küsten Europas vom Nordmeer bis zur Ostsee und Biskaya vor. Sie ist ein anadrom lebender Wanderfisch, der in seiner Lebensweise und seinem Verhalten dem atlantischen Lachs sehr ähnlich ist. Im Meer unternimmt sie ausgedehnte Wanderungen und steigt zum Laichen auch bis in kleine Flüsse auf. Die Ablaichung erfolgt im Winter auf kiesigem Untergrund in der Barben- und Äschenregion. Die Eier werden in Laichgruben abgelegt.

Als Grönländer bezeichnet man Meerforellen, die zum ersten Mal zum Laichen aufsteigen, als Smolt Jungtiere, die auf der ersten Reise ins Meer sind, und als Parr die Jugendform mit der senkrechten Streifenzeichnung.

Jungfische bleiben 1 bis 5 Jahre im Süßwasser und wandern dann ins Meer ab. Die „innere Uhr“ signalisiert den Fischen, wann sie den Rückweg ins Meer anzutreten haben. Bei dieser Wanderung können sie Strecken bis zu 40 km am Tag zurücklegen.

Laichbereite Fische während des Aufstiegs sind meist abgemagert und müssen viel Nahrung aufnehmen, um ihre Vitalität schnellstmöglich zu steigern. Nachdem der Laichvorgang beendet wurde, kehren die Fische zurück ins Meer. Massensterben nach dem Ablaichen, wie bei einigen Lachsarten üblich, bleiben aus. Zurück im Meer, legen die Fische erneut an Gewicht zu und verlieren ihr braunes Laichkleid.

Meerforellen sind beliebte Angel- und Speisefische. Die Schonzeit dauert nach amtlicher Vorgabe mindestens drei Monate. Wie der Lachs ist die Meerforelle im Gewässersystem des Rheins und in den meisten deutschen Flüssen (Ausnahme einige norddeutsche Flüsse) ganzjährig gesetzlich geschützt.

An den Küstengewässern Schleswig-Holsteins ist die Meerforelle vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember geschützt. Dies gilt lediglich für die Fische im „Laichkleid“ (braun eingefärbt), die „Silbernen“ dürfen weiterhin gefangen werden. An den meisten Flussmündungen ist das Befischen in einem Schutzgebiet von 200 Meter um die Mündung während dieser Zeit komplett untersagt.

In den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns besteht ein generelles Fangverbot für Meerforellen vom 15. September bis 14. Dezember. Dies gilt sowohl für Fischer als auch Angler.

„Absteiger“ ist die anglerische Bezeichnung einer Meerforelle nach dem Laichen. Die Entnahme der „Absteiger“ ist unter Anglern umstritten. Die meisten Angler lehnen es ab, abgelaichte Meerforellen zu entnehmen, da ihr Fleisch minderwertig und trocken ist.

In vielen Fließgewässern Mitteleuropas ist die Meerforelle ausgestorben, da Kraftwerke ihre Laichwanderung verhindern. Zudem sind durch die Rückstauung viele Laichplätze verschwunden. In neuerer Zeit gelang es, die Meerforelle an einigen Gewässern wieder heimisch zu machen, indem Fischtreppen und Umgehungsgewässer um Kraftwerke gebaut wurden. Dadurch wurde die Laichwanderung wieder im beschränkten Rahmen ermöglicht.

Veränderungen der klimatischen Bedingungen, wie steigende Wassertemperaturen, erhöhen die Aktivität der Meerforellen im Meer und in den Süßwasserläufen.

Quellen: Wikipedia und eigene

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Forellenköder zum Flussangeln (Kunstköder)

Hallo liebe Spinnfischer,

im folgenden Video werden einige sehr erfolgreiche klassische Salmonidenkunstköder gezeigt und deren Einsatz besprochen. Das Video ist der 1. Teil unserer Tutorialserie zum Thema Angelköder zum Salmonidenfischen.

Im Video werden Blinker, Spinner, Gummifisch, Goldkopfnymphe sowie der Streamer besprochen. Die Drillinge der gezeigten Köder solltet Ihr beim Flussangeln durch Einfachhaken ersetzen und den Widerhaken andrücken, um nicht massige Fische nicht zu stark zu verletzen, bevor Ihr sie zurücksetzt.

P.S.:  Beim dem schon auf dem Blog besprochenen Mozzi-Blinker könnt Ihr sehen, dass die Oberflächenstruktur durch die vielen Angriffe von Forellen schon sehr stark gelitten hat. ;-)

Viel Spass beim Zusehen

Euer Salmonidenfischer

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Strömungsmontage für Köderfische im See

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Liebe “Stellfischfreunde” und “Großforellenjäger”,

heute zeige ich Euch eine Montage, die mir die letzten Tage am Angelsee aufgefallen ist. Die Montage ist insbesondere für Raubfischangler geeignet, die mit totem Köderfischen in Seen angeln, deren Wasser sich unter einer leichten Strömung bewegt. Die permanente Wasserbewegung macht dem klassischen Posenangler immer wieder Probleme. Hier ist eine Lösung, die sich auch der Salmonidenfischer zunutze machen kann:

Was ist zu tun?

1. Man fädelt ein Laufblei (Birnenblei) auf die Hauptschnur

2. Nun wird ein Schnurstopper auf der Hauptschnur angebracht

3. Danach ziehen wir eine Laufpose mit mind. 8 Gramm Tragkraft auf die Hauptschnur

4. Es folgt ein Röhrchen mit ca. 50 cm Länge und geringem Gewicht (Baumarkt)

5. Nun folgt die zweite Laufpose

6. Der Wirbel wird jetzt angebracht

7. Der tote Köderfisch wird mit einem Drilling befestigt und am Wirbel eingehängt. (Stahlvorfach)

Welche Auswirkung hat diese Montage?

  • Mit dem Schnurstopper legt Ihr die Wassertiefe fest, in der der Köderfisch stehen soll.
  • Das Laufblei hält die Montage auf dem Gewässergrund fest, sofern das Gewicht für die Strömungsverhältnisse ausreichend ist.
  • Salmonidenangler können mit dieser Montage auch andere beliebige Köder verwenden, die es im Normallfall an der Pose einfach wegtreiben würde.
  • Das Röhrchen bewirkt, dass der Köder von der Hauptschnur ferngehalten wird. Sofern Ihr die Vorfachlänge kürzer gestaltet ist als die Röhrchenlänge ist ein verheddern praktisch unmöglich.
  • Die Posen geben Euch die Möglichkeit jederzeit die Anbisse zu sehen. Zu beachten ist lediglich die eingeschränkte Möglichkeit einen optimalen Anhieb zu setzen. Hier ist volle Konzentration vom Angler gefordert. Nun kann es sich der Angler gemütlich machen und muss nicht permanent die Montage neu auswerfen, weil die Strömung den Köder weggetrieben hat.
  • Zum Angeln solltet Ihr unbedingt eine lange Rute verwenden um die Montage optimal ausbringen zu können.

 

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Anatolische Forelle (Salmo platycephalus)

anatolische forelle

Anatolische Forelle

Die Anatolische Forelle (Salmo platycephalus) ist eine Fischart aus der Familie der Lachsfische (Salmonidae).

Die Anatolische Forelle ist im mittleren Süden der Türkei in den Flüssen Karagöz, Soguksu und Uzunyayla endemisch. Die Art könnte auf ausgesetzte Forellen (Salmo trutta) zurückgehen, mit der die Anatolische Forelle möglicherweise konspezifisch ist. Die Fische sind relativ häufig, gelten aber auf Grund ihres kleinen Verbreitungsgebiets als bedroht.

Anatolische Forellen haben einen breiten Kopf mit stumpfer Schnauze. Sie sind düster braun gefärbt mit hellerem Bauch.

Die Flossen sind groß mit hellen Rändern. Die Rückenflosse weist drei Hart- und 10 Weichstrahlen auf, die Afterflosse drei Hart- und acht Weichstrahlen. Die Brustflossen weisen 14, die Bauchflossen neun Strahlen auf. Das Seitenlinienorgan verläuft durch 109 bis 110 Schuppen. Die Kiemenreuse trägt am ersten Bogen 23 oder 24 Dornen.

Die Art kommt in schnell fließenden Gebirgsflüssen vor. Die Laichzeit liegt im Herbst. Es wird ein Alter von etwa 10 Jahren erreicht.

Quellen: Wikipedia und eigene

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Zittern und Bibbern mit Forellenschmuck

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Tremarella-Technik nennt sich die moderne Fischerei auf Salmoniden.

Dabei wird eine sehr feine, stark schwingende, leichte Tremarella-Rute verwendet, mit deren Hilfe man den Köder mit den verschiedenen “Ketten” durch starke Schwingungen für den Fisch attraktiver machen möchte.

In zahlreichen Tests wurde die Fängigkeit dieser Methode nachgewiesen. In Italien ist die Methode bereits seit Jahren im Einsatz. Im Gegensatz zur “Faulenzermethode”, bei der man lediglich einen Köder an der Pose anbietet, übt die Tremarella-Angelei wegen ihrer Bewegungen des Köders starke Reize auf die Fische aus.

Die oben zu sehenden Ketten bieten dem Angler die Möglichkeit in verschiedenen Wassertiefen zu fischen.

Durch die Bewegungen der Ketten werden auch Geräusche verursacht, die den Fisch an das Füttern mit Pellets erinnern sollen.

Dieser Forellenschmuck (Adlink) ist also durchaus ein interessantes Vehikel um die Methode auszuprobieren.

Viel Spass dabei!

 

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