Kategorie-Archiv: Bergseefischen

Mountainfishing at its best

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Vater und Sohn gehen auf Tour! Gibt es etwas schöneres?

Güst und Kevin teilen das wunderschöne Hobby des Bergseefischens in der Schweiz. Mit Spinn- und Grundruten ausgerüstet sind die beiden bodenständigen Jungs laufend unterwegs auf Salmonidenpirsch in den Schweizer Alpen. Güst bezeichnet seinen Sohn heute schon als grossen Bergsee-Freak”.

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Neben dem Hobby liegt den beiden besonders die Natur am Herzen. Die herrliche Umgebung in grosser Höhe bietet den beiden ein excellentes Umfeld ihre Umwelt hautnah zu erleben.

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Auch bei Schnee und Eis treibt es die beiden Jungs immer wieder raus auf die zugefrorenen Bergseen. Und für Fänge ist in dieser unberührten Natur ist natürlich immer gesorgt.

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Sensationelle Impressionen und tolle Fänge gibt es auf “Mountainfishing.ch” immer zu bewundern.

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Ob Trüschen, Saiblinge oder Forellen, all diese Fische könnt Ihr bei den “Mountainfishers” erleben. Für uns ergibt sich durch diese Website die Möglichkeit, ein klein wenig an diesen Ereignissen teilzuhaben.

Auf Wiedersehen auf “Mountainfishing.ch”

Petri!

Euer Salmonidenfischer

Vernagt-Stausee – Seerundgang

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Liebe Salmonidenfischer,

der Vernagt-Stausee in Südtirol (Nähe Meran) liegt auf knapp 1.700m Höhe und bietet dem Bergseefischer eine ausgezeichnete Möglichkeit in wunderschöner Umgebung  auf Salmoniden zu fischen. Der See ist bequem mit dem PKW erreichbar und daher auch für “schwerfälligere Semester” gut zu befischen.

Der ca. 100 Hektar grosse See ist grünlich gefärbt und die Wasserqualität entspricht höchster Güte. Der See hat eine Wassertiefe von mindestens 65 Metern, da schon die Staumauer dieser Höhe entspricht.

Regenbogenforellen, Saiblinge und Seeforellen sind nach den Informationen eines Hoteliers die meist gefangenen Fische im Vernagter-Stausee. Er erzählte uns von einem Schweizer Fischer, der täglich vier Fische fangen konnte, während andere Fischer leer ausgingen. Er verwies auf seine besondere Angeltechnik, die den Unterschied machte. Welche Technik damit gemeint war, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen, da der Hotelier darüber auch nicht genau Bescheid wusste.

Begleiten Sie mich nun auf meinem Rundgang um den Stausee:

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Ich startete vom Parkplatz an der Staumauer einen Seerundgang. Ich begann am Ostufer des Sees. Nach ein paar Minuten traute ich meinen Augen nicht:

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Vor mir stand mitten auf dem Fussweg eine kleine Herde Lamas. Ich ging vorsichtig an Ihnen vorbei. Alle Tiere blieben sehr ruhig. Nach weiteren ca. 20 Minuten traf ich auf einen Zufluss aus dem Gebirge. Am Einlauf des Baches sah ich einen Fischer. Ich beschloss ihn zu besuchen um ihm ein paar Fragen zum Gewässer zu stellen.

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Ich führte ein Gespräch mit dem Angler, der gute Erfahrung mit diesem Gewässer hatte. Er saß in der nord-östlicheren Ecke des Stausees. Wie gesagt, an diesem Punkt gab es einen Zufluss aus dem Gebirge.

Wir unterhielten uns über die an diesem Sees bevorzugten Angelmethoden. Er selbst fischte mit Würmern auf Grund. Dieses Gewässer hätte aus seiner Sicht nicht viel Unterwasserbewuchs und so könnten die Fische auch diesen Köder gut finden. Manchmal sei auch die Posenmontage im Freiwasser erfolgreich. Besonders erfolgversprechend sei das Spinnfischen mit Blinkern und Wobblern sagte der Fischer. Hegenefischen ist ebenfalls möglich. Ich sah, dass der Angler zwei Ruten im Wasser hatte und gehe davon aus, dass man daher zwei Angeln einsetzen darf.

Ich verabschiedete mich nach einem sehr guten Gespräch und ging weiter. Nach weiteren 10 Minuten erreichte ich das Ende des Sees.

Die Wasseroberfläche des Sees war heute aus meiner Sicht mindestens 30m unter Maximalniveau, wie man an den Fotos unschwer erkennen kann.

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Am nördlichsten Teil des Sees konnte man weitere Angler ausmachen. Hier scheint ein weiterer Hot-Spot zu liegen, da auch hier ein gewaltiger Zufluss den Stausee speist. Die Angler schienen ebenfalls auf Grund zu fischen, da sie die Ruten in ihren Rutenständern beliessen und keinerlei Pose auszumachen war. Der Wind aus südlicher Richtung blies den Fischern von vorne ins Gesicht.

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Auf dem Rückweg sah ich ein gewaltiges Abflussrohr, dass im Ernstfall den Stausee vor dem Überlaufen bewahren soll.

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Aus anglerischer Sicht ist dieser Platz vermutlich auch eine nicht ganz uninteressante Angelstelle.

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Zu guter Letzt erreichte ich die Staumauer an der südwestlichen Seite. Wie man auf den Fotos sieht lädt dieser See geradezu zum Fischen ein.

Leider konnte ich dort nicht angeln, da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch keine gültige Italienische Angellizenz für Binnengewässer bei mir trug. Diese kostet rund 30 Euro und ist unbedingte Voraussetzung um eine Tageskarte für ein Gewässer zu kaufen um darin zu fischen. Was ich herausfinden konnte war, dass eine Tageskarte am Vernagter-Stausee ca. 15 € kostet. Die Karten sollen im Hotel Interski erhältlich sein.

Eines Tages werde ich sicher hier noch einmal vorkommen um an diesem beeindruckenden Ort zu fischen.

Webcam:  Vernagter-Stausee

Viele Grüsse

Salmonidenfischer

 

Bergseefischen auf Salmoniden

Liebe Salmonidenfischer,

heute möchte ich Euch eine Angelart vorstellen, die mich besonders fasziniert:

Das Bergseefischen auf Salmoniden

Der Schweizer Sandro (siehe Foto) praktiziert diese spezielle Art von Fischerei in Perfektion. Er besteigt Höhenwege um einsame, wunderbare Gebirgsseen zu erreichen, in denen er auf Salmoniden fischen kann. Dabei scheut er keine Mühen und bewegt sich sogar im Winter hinauf in Höhen von über 2.000 Meter um das Eisfischen auf Saiblinge zu praktizieren.

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Auch die lauernden Lawinengefahren können ihn selten von seinem Vorhaben abbringen. Mit dem Spinnrute, Eisbohrer und Elritzen “bewaffnet” rückt er den Salmoniden auf den Leib. Ausdauer, Disziplin und gute Kondition sind die obersten Prinzipien um in diesem Umfeld erfolgreich zu sein.

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Auf seiner Homepage könnt Ihr seine aktuellsten Angelerlebnisse verfolgen. Wunderschöne Impressionen gepaart mit sensationellen Fisch-Fotos machen die Webpage “Feelthefish.com” zu einem Genuss für den Leser.

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Was Sandro dieses Jahr schon alles erlebte, könnt Ihr auf seiner Homepage nachlesen. Hier der Link:

http://www.feelthefish.com/reports-2013/

Petri

Euer Salmonidenfischer